Samir Leuppi gewann die Eröffnung der Schwingsaison auf Zürcher Boden beim Eschenbergschwinget. Von den drei Teilnehmern vom Schwingklub Glatt- und Limmattal erkämpfte sich Daniel Wettstein im fünften Rang mit vier Siegen und zwei Niederlagen die Auszeichnung.Im Schlussgang des Eschenbergschwingets setzte sich Samir Leuppi vor 950 Zuschauern nach 1:56 Minuten gegen den Zürcher Oberländer Roman Schnurrenberger durch. Auf dem Weg in den Endkampf kam der Lokalmatador zum Auftakt gegen Stefan Burkhalter, dem einzigen Eidgenössischen Kranzschwinger im 50-köpfigen Teilnehmerfeld, nicht über ein Unentschieden hinaus. Die restlichen Kämpfe entschied der 24-fache Kranzschwinger souverän für sich. Im zweiten Rang platzierten sich Burkhalter, Shane Dändliker und Urs Schäppi. Mit guten Leistungen belegten Beda Arztmann und Nicola Wey den dritten Rang und Schlussgangverlierer Schnurrenberger, Hari Michi und Philipp Lehmann den vierten Schlussrang.

Gleich dahinter platzierte sich der Beste des Schwingklubs Glatt- und Limmattaler, die mit drei Teilnehmern am Start waren. Daniel Wettstein bodigte zu Beginn den Zürcher Unterländer Gian-Luca Candrian, musste dann aber gegen den Kranzschwinger Thomas Koch die Punkte abgeben. Im dritten Gang fand der 24-jährige Sennenschwinger gegen Andreas Lanter wieder auf die Siegesstrasse zurück. Etwas überraschend musste sich Wettstein anschliessend aber gegen den stark schwingenden Simon Hauser geschlagen geben. Im Ausstich setzte Wettstein alles auf eine Karte. Zuerst zwang er Adrian Hugener auf den Rücken und im letzten Gang liess er dem Kranzschwinger Andreas Keller mit einem Plattwurf keine Chance. Damit knüpfte Wettstein nahtlos an die guten Leistungen der Hallenschwingfeste und dem Bündner Frühjahrsschwinget an, wo er ebenfalls die Auszeichnung erkämpfte. 

Nicht nach Wunsch verlief der Wettkampf für Thomas Kammermann. Der Technische Leiter der Glatt- und Limmattaler kam mit fünf Gestellten und nur einem Sieg nicht über den 15. Schlussrang hinaus. Immerhin vermochte er auch den starken Zürcher Oberländer Christoph Odermatt in Schach zu halten. Mit den vielen Gestellten konnte Kammermann die Kondition ausgiebig trainieren, stand er doch von allen Teilnehmer mit Abstand am Längsten im Sägemehl. Zufrieden mit seiner Leistung konnte hingegen Sandro Bader sein. Der 16-jährige Birmensdorfer bestritt sein erstes Schwingfest bei den Aktiven. Auch gegen erfahrene Schwinger hielt er sich gut. Im fünften Gang konnte er gegen Luca Tresch gar seinen ersten Sieg erkämpfen.