Vor 1200 Zuschauern traten sieben Glatt- und Limmattaler zur Saisoneröffnung auf dem Eschenberg an. Stefan Zemp und Luca Pallaoro belegten die Ränge 14 und 15. Für Cyrill Hauenstein und Alessandro Kunz war es die Wettkampf-Premiere und Livio Hauenstein gab nach einer langen Verletzungspause sein Comeback. Insgesamt traten 66 Schwinger zum Wettkampf an. Die Zürcher Schwinger bekamen Konkurrenz der Kantone Thurgau und Schaffhausen sowie vom Gastschwingklub Estavayer. Für den Schlussgang qualifizierten sich der Winterthurer Janos Bachmann und der Zürcher Oberländer Gian-Maria Odermatt. Im Endkampf konnte Bachmann mittels Gammen rechts seinen Gegner nach zwei Minuten bezwingen. Damit holte er sich den ersten Festsieg seiner Karriere. Die beiden Eidgenossen Fabian Kindlimann und Jeremy Vollenweider konnten nicht in die Entscheidung eingreifen, holten sich aber verdientermassen die Auszeichnung.

Die Glatt- und Limmattaler verpassten zwar die Auszeichnung, zeigten jedoch eine gute Leistung, obwohl die Rangliste ein anderes Bild zeigte. Als bester seiner Mannschaft platzierte sich Stefan Zemp aus Hüttikon auf dem 14. Rang. Zwei Siege, ein Gestellter und drei Niederlagen standen zu Buche. Genau das gleiche Notenblatt wies Luca Pallaoro aus Schlieren aus. Er kam in der Endabrechnung auf Rang 15. Beiden fehlte nur ein Sieg zur Auszeichnung. Die restlichen Glatt- und Limmattaler platzierten sich am Ranglistenende, was aber durchaus erklärbar ist. Mit Alessandro Kunz aus Schlieren und Cyrill Hauenstein aus Urforf bestritten gleich zwei Schwinger ihr erstes Schwingfest überhaupt. Zudem gab Livio Hauenstein nach einer Schulteroperation sein Comeback und liess richtigerweise Vorsicht walten. Andreas Burn aus Zürich, der erst seit einigen Monaten schwingt, konnte einen Sieg verzeichnen. Nach einem Zwick in den Rücken war Toni Dejung aus Niederweningen sichtlich handikapiert. Trotzdem wollte er den Wettkampf bis zum sechsten Gang zu Ende führen.